Wirtshaus Hasenheide

Wirtshaus Hasenheide

Hasenheide 18
10967 Berlin

 

Das Wirtshaus Hasenheide, direkt am Hermannplatz in der Schnittstelle zwischen Kreuzberg und Neukölln liegt die Institution der Berliner Gastronomie-Landschaft. Traditionsreich und gediegen.

Hier wird täglich zwischen 09.00 Uhr – 14.00 Uhr zum Frühstücksbuffet geladen.
Achtung: Am Sonntag gibt es neben dem Buffet, den klassischen Brunch mit viel mehr warmen Speisen (10,90 EUR). Dazu aber ein anderes Mal.

Von außen ein klein wenig runtergekommen – also Berliner Charme, trifft man innen bodenständiges Publikum mit gesundem Appetit. Der Raum ist groß, gut gefüllt und laut. Gerade in den frühen Zeiten von 09.00 – 12.00 Uhr ist hier die Hölle los.

Das Personal besteht aus drei Mann (inklusive der 2 Frauen) die den Laden echt gut im Griff haben. Mit Berliner Schnauze und viel Herzlichkeit werden Gäste hier schnell und zuverlässig bedient. Ich habe in anderen Einrichtungen bei weniger Gästen und mehr Personal schon deutlich länger auf meinen Latte Macchiato warten müssen. Das war hier sehr beeindruckend.

Dringend empfehlen kann ich nur die Tischbestellung vorab. Der Laden ist gerammelt voll und ohne Bestellung wartet man auf einen Tisch schon mal 10 Minuten. Aber auch hier hat das Personal alles gut im Blick.

Das Buffet ist in einem extra Raum untergebracht und auf mehrere Tische und Minikühlschränke verteilt. Die Auswahl ist für den Preis gigantisch.
Natürlich gibt es klassisch Brot und Brötchen, ein Tablett mit Honig, Marmelade und Nutella, sowie in den Kühlschränken jede Menge Belag. Von Wurst über Käse bis hin zu Fisch. Wirklich perfekt fand ich die Beschriftung der Glaskühlschränke, etwas was viele Restaurants nicht für nötig halten.

Vergessen möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht das obligatorische Rührei und den knusprigen Speck. Für die Müslifraktion gibt es mehrere Sorten Körner und Milch.

Wer es lieber süß mag, kann sich mit den Eierkuchen, die frisch aus der Küche gereicht werden, vollstopfen.

Mein Fazit: Ein besseres Preis-Leistungsverhältnis ist wohl in Berlin nicht möglich. Wer auf Kneipenatmosphäre (jetzt ohne Zigarettenqualm) und bodenständige Menschen steht, ist hier genau richtig. Kein Geschnösel und Getue. Für mich ganz wichtig: Hier gibt es kostenfreies Wlan!

 

Preis: 4,90 EUR
Zeiten: 09.00 – 14.00 Uhr
Ambiente: urig, deutsch
Essen: Kalte Platte mit ein paar warmen Speisen
Getränke: a la Carte
Personal: sehr nett und familiär
Zahlungsmittel: Cash only
Parkplatz: Parkplätze sind hier selten, am besten ist die Anreise über die hervorragende Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Wlan: freies Wlan für Gäste, Yieppie!!

Cafe dritter Raum

Café dritter Raum

Hertzbergstrasse 14
12055 Berlin – Neukölln
Tel. +49 30 547 376 66

Achtung: Unbedingt reservieren, Plätze sind begrenzt

Mitten im Neuköllner Kiez, fast am Hotel Estrel befindet sich der “Dritte Raum“. Ein zweites Wohnzimmer, was sich zum Credo gemacht hat Anwohner und Touristen zusammenführen. Was auch sehr gut gelingt.

Bedingt durch die begrenzte Platzkapazität ist es mehr als ratsam beim Sonntagsbrunch vorher zu reservieren und pünktlich zu erscheinen, denn der Andrang ist groß.

Vorsicht: Reservierungen werden nur von 10 – 11 Uhr eingetaktet
und bei Nichterscheinen sofort vergeben.

Beim Essen wird man das Gefühl nicht los, das um einen herum nur Stammgäste sitzen. Man kennt sich, scherzt mit dem Personal und alles in einer fast häuslichen Atmosphäre. Im Wohnzimmer quasi!

Der Brunch ist sowohl für Vegetarier, als auch für Veganer geeignet.
Eine Giraffe in den Speisen weist den Weg. Eine kleine Auswahl an Getränken (Wasser und Sirup) steht kostenlos bereit. Alles andere gibt es natürlich auch, allerdings a la Carte.
Eine kurze Auswahl aus den Speisen:

  • Rührei
  • Bohnen
  • rote Beete
  • Pancakes
  • verschiedene Pasten
  • Tomate – Morzarella
  • mediterrane Vospeisen
  • verschiedene Pasten
  • Aufschnitt wie Käse und Wurst

Ein besonderes Highlight was ich bei wenigen bisher gesehen habe ist der Wlan welchen man kostenlos nutzen kann.

Mein Fazit: Echtes Berlin, echter Kiez. Wer seinen Besuchern das wahre Berlin zeigen will, sollte sonntags hier mit dem Frühstück anfangen. Familiär, urig, original. Frei nach dem Song von Peter Fox.

 

 

Preis: 12,50 EUR inklusive ein Glas Orangensaft (Wasser und Sirup stehen ebenfalls bereit)
Zeiten: 10.00 – 16.00 Uhr
Ambiente: kleiner Raum, quasi ein zweites Wohnzimmer
Essen: Wie bei Muttern, aber auch vegan und vegetarisch
Getränke: Wasser mit Sirup inklusive sowie ein Glas Orangensaft alles andere a la Carte
Personal: Hier gehört man schnell zur Familie
Zahlungsmittel: nur Bares ist Wahres
Parkplatz: direkt auf der Straße vor dem Cafe

Restaurant Hofperle

Restaurant Hofperle

Karl-Marx-Straße 131
12043 Berlin-Neukölln
Tel. +49 30 56829429

Heute mal brunchen in Neukölln! Direkt an der Neuköllner Oper werden wir auf einem Hinterhof fündig. Hier befindet sich die Hofperle. Ein Restaurant welches mit seinen süßen Speisen wirbt. Den Brunch hatte ich schon öfters bei Groupon und ähnlichen Diensten gesehen und wollte das schon immer testen.

Als wir 09.55 Uhr ankommen stehen schon die ersten 15 Gäste vor der Tür.
Die Tische im Hinterhof sind aufgebaut und warten auf die schweren Teller.
Hier lässt es sich im Schatten schön sitzen und genießen. Der Lärm der Straße dringt nicht durch den schmalen Gang durch den man die Karl Marx Straße noch ein Stück weit sehen kann.
So gewöhnungsbedürftig ich die Gegend finde so entspannt ist die Atmosphäre in der Hofperle, weit weg vom Alltag.

Der Brunch ist gut für Vegetarier geeignet, hier findet man bei den kalten Speisen viel frittiertes Gemüse und Quiche mit Mozzarella und Spinat. Die Auswahl ist nicht übermäßig, dafür aber ungewöhnlich. Leider kam meiner Meinung nach das süße Frühstück zu kurz. Aufgrund der Werbung hatte ich mir da mehr versprochen.

Ein Schokobrunnen mit geschnittenen Ananas, Bananen und Honigmelone, sowie Waffeln waren an einem Tisch separat aufgestellt. Mir fehlten Omlette bzw. Eierkuchen. In meiner Vorstellung gehören Crepes mit Kinderschokolade oder Nutella einfach zu einem süßen Brunch.
Aber das ist ja alles Ansichtssache.

Die warmen Speisen waren, was ich persönlich sehr begrüße, klar beschriftet.
Angefangen von der Indische Gemüsesuppe über Rührei mit Speck oder auch Rührei natur, zog sich das Brunchbuffet zu Nürnberger Würstchen mit Speck. Den Abschluss machte dann das Schweinegeschnetzelte mit Sahnesauce und ganz am Ende, gefüllte Paprika und Petersilien Kartoffeln.

Interessant fand ich die Tabasco Soße zwischen den Gewürzen. Die trifft man ja klassisch eher selten.

Nicht unerwähnt bleibt natürlich auch der Brotkorb mit Baguette, frischen Croissants und Brötchen.

Das Service Team ist schnell und immer bemüht Service-Sonderwünsche zu erfüllen.
Das schmutzige Geschirr wird zügig und unauffällig abgeräumt, so dass immer Platz für neue Köstlichkeiten vorhanden ist.

Mein Fazit: Wer in Neukölln brunchen will kommt am Cafe Hofperle nicht vorbei.

Preis: 10,50 EUR
Zeiten: 10.00 – 15.00 Uhr
Ambiente: sehr dunkel, aber edles Ambiente
Essen: mediterraner, orientalischer Brunch
Getränke: Getränke a la Carte
Personal: sehr aufmerksam und freundlich
Zahlungsmittel: nur bares
Parkplätze: hinter dem Haus in den Nebenstraßen

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